Stiftung Warentest: Solaranlagen lohnen sich

Juli 22nd 2009 10:58 am

Die bisherige Meinung der Deutschen über Solaranlagen ist, dass es zwar Fortschritte in der Technik gebe, Solarstrom als erneuerbare Energie auch zukünftig wichtiger sein wird, zur Zeit die Anlagen für den Durchscnittsbürger aber noch nicht realisierbar sind. Doch das ist nicht so.Das sagt die Stiftung Warentest. Die Anlagen werden immer billiger und Hausbesitzer haben ihren Strom noch nie so gut vergütet bekommen, berichtete die Stiftung Warentest am Dienstag in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift “Finanztest”. Hauseigentümer können demnach auch in den aktuellen Zeiten niedriger Zinsen mehr als sieben Prozent Rendite im Jahr erzielen. Fotovoltaikanlagen kosten laut “Finanztest” nach einem Preisrutsch für Solarmodule derzeit zehn bis 20 Prozent weniger als Ende des vergangenen Jahres. Zudem erhielten Hauseigentümer erstmals eine Förderung für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Bisher war eine Solaranlage für Hausbesitzer nur lukrativ, wenn sie den produzierten Strom in das Stromnetz einspeisten. Die Staatsbank KfW fördert den Bau durch die Vergabe günstiger Darlehen. Laut “Finanztest” kann es teils allerdings auch billiger sein, einen normalen Bankkredit aufzunehmen. Derzeit bekommt ein Hausbesitzer 43,01 Cent pro Kilowattstunde, die er in das Netz des örtlichen Stromanbieters einspeist. Die Vergütung ist 20 Jahre lang staatlich garantiert. Der Fördersatz ist doppelt so hoch wie der derzeitige durchschnittliche Strompreis. Wer seinen Solarstrom selbst verbraucht, bekommt seit diesem Jahr 25,01 Cent pro Kilowattstunde. Zusammen mit dem Vorteil, Strom nicht mehr kaufen zu müssen, ist die Variante so lukrativ wie die Einspeisung. Je weiter der Strompreis steigt, desto attraktiver ist die Variante. Eine Anlage kostet ungefähr 15.000 Euro.

Posted under Allgemein | No Comments »

Trackback URI | Kommentar RSS

Antwort hinterlassen