Lithium-Ionen-Großbatterien als Stromspeicher

März 2nd 2010 11:36 am

Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird in den nächsten Jahren sehr stark von der Regierung gefördert werden. Ein wichtiger Bestandteil der Förderung und des Ausbaus der erneuerbaren Energien ist es eine gute Möglichkeit zu finden, wie der durch Wind und Sonne gewonnene Strom in großen Mengen gespeichert werden kann, was bisher ein großes Problem darstellte. Jetzt hat die Industriefirma Evonik dafür aber eine Lösung gefunden und will den durch Wind- und Sonnenenergie erzeugten Strom künftig in Lithium-Ionen-Großbatterien speichern.
Im Laufe des Jahres soll bereits eine Versuchsanlage in der Nähe eines Kohlekraftwerks im Saarland in Betrieb genommen werden. Bei seinem Vorhaben wird Evonik von der Bundesregierung finanziell unterstützt, denn schließlich sind die Großbatterien nicht nur ein Milliardengeschäft für Evonik, sondern Sie sichern und verbessern auch die Stromversorgung der Deutschen aus den alternativen Energiequellen.
Die Kapazität der Versuchsanlage beträgt 1 Megawatt, in den nächsten Jahren sollen jedoch einige Tests durchgeführt werden und die Kapazität auf 10 Megawatt erhöht werden. Eine Anlage könnte dann mehrere tausend Haushalte mit Strom und Energie versorgen, die bei der Erzeugung keine Treibhausgase in die Atmosphäre stoßen.
Die Schwankungen, die bei der Stromeinspeisung entstehen, weil der Wind mal stark, mal weniger stark weht und die Sonne tagsüber scheint und nachts nicht, können dann besser reguliert werden  und wirken sich nicht mehr so stark auf den Markt und die Endverbraucher aus.  

Woher kommen die Lithium-Ionen-Großbatterien?

Die Firma Li-Tec mit Firmensitz im sächsischen Kamenz ist für die Produktion der Lithium-Ionen-Großbatterien zuständig. Für Autos produziert die Firma bereits Lithium-Batterien, die beispielsweise in den Elektro-Smarts eingebaut werden. Evonik hat 50,1 Prozent der Firmenanteile an Li-Tec und kann das Know-How der Firma nun für die Produktion der Stromspeicher nutzen.

Posted under Allgemein | No Comments »

Trackback URI | Kommentar RSS

Antwort hinterlassen