Atomkonzerne lassen 30 Milliarden springen

August 11th 2010 03:22 pm

Wie jetzt bekannt wurde, sollen die Atomkonzerne der Bundesregierung stolze 30 Milliarden Euro die die Veränderung der Laufzeiten ihrer Kraftwerke angeboten haben. Dies geht aus einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblattes hervor, welches sich dabei auf Verhandlungskreise beruft.

Laufende Verhandlungen

Derzeit laufen die Gespräche zwischen den Energiekonzernen E.on, EnBW, RWE und Vattenfall mit dem Finanzstaatssekretär Werner Gatzer. Darin geht es den Unternehmen vor allem darum, die von der Bundesregierung geplante Brennelementesteuer zu verhindern. Die Energiekonzerne würden hingegen eine „Sonderabführung“ bevorzugen, da sie spätere Erhöhungen der Brennelementesteuer fürchten. Mit dieser Steuer würde der Bund laut Einschätzung von E.on jährlich ab 2011 rund 2,3 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen.

Die von den Konzernen stattdessen vorgeschlagene Sonderzahlung könnte den Energiewirtschaftsfonds zu Gute kommen, welcher unter anderem mit der Modernisierung der Energiewirtschaft beauftragt ist und zudem den technischen Fortschritt im Bereich Energie fördern soll.

Die Bundesregierung hat sich bislang nicht zu dem Angbot der Stromkonzerne geäußert.

Posted under Allgemein | No Comments »

Trackback URI | Kommentar RSS

Antwort hinterlassen