Elektrokamin vs. Kaminofen

April 27th 2011 08:46 am

So richtig gemütlich wird es an lauschigen Frühlingsabenden vor allem, wenn das Wohnzimmer im Glanz des eigenen Kamins erstrahlt. Wer sich einen Kamin für sein Haus oder seine Wohnung zulegen möchte, der kann zwischen vielen verschiedenen Modellen und Arten von Kaminen wählen. Großer Beliebtheit erfreuen sich noch immer die klassischen Kaminöfen, doch auch Elektrokamine werden immer häufiger gekauft. Worin bestehen nun aber eigentlich die Unterscheide zwischen diesen beiden Kaminarten?

Der Kaminofen

Ob ein Wodtke Kaminofen oder ein Ethanolkamin – Kamine sind nicht nur ein schöner Blickfang und Dekorationsartikel für jedes gemütliche Heim, sondern sie gelten heutzutage geradezu als Inbegriff von Gemütlichkeit. Ein klassischer Kaminofen ist zudem nicht nur ein schönes Schmuckstück für jedes Wohnzimmer, sondern erfüllt darüber hinaus auch noch praktische Funktionen. Denn aufgrund der direkten Wärmeabstrahlung des offenen Feuers ist ein klassischer Kaminofen eine gute Ergänzung zur herkömmlichen Heizung. Vor allem in der kalten Jahreszeit, in der in vielen Haushalten die Heizung auf Hochtouren läuft, kann ein Kaminofen aufgrund seiner Wärmeausstrahlung erheblich dazu beitragen, die Zentralheizung zu entlasten. Dadurch können nicht nur Heizkosten, sondern auch Stromkosten gespart worden. Kaminöfen gibt es in offener und geschlossener Form. Ein klassischer Kaminofen ist allerdings nicht für jede Art von Haus geeignet, da für den Anschluss und den Betrieb eines Kaminofens ein Schornstein notwendig ist.

Der Elektrokamin

Ein Elektrokamin kann hingegen in jede Art von Haus oder Wohnung eingebaut werden – ganz egal, ob ein Schornstein am Haus vorhanden ist. Zudem haben elektrische Kamine gegenüber traditionellen Kaminöfen einige Vorteile. Vor allem entfällt beim Elektrokamin das nicht selten aufwendige Holzhacken beziehungsweise die Beschaffung und Lagerung von Kaminholz. Da im Elektrokamin kein echtes Feuer flackert, entstehen hier zudem weder Ruß noch Asche oder sonstige Abfallprodukte. Elektrokamine gibt es in unzähligen verschiedenen Designs und Ausführungen – einige Modelle sehen klassischen Kaminen zum Verwechseln ähnlich und können optisch kaum unterschieden werden. Auf das romantische Knistern von brennendem Holz müssen Kaminfans beim Elektrokamin allerdings verzichten. Zudem fällt bei den elektronisch betriebenen Kaminöfen die Heizleistung wesentlich geringer aus als bei klassischen Kaminöfen.

Zudem bieten Elektrokamine wesentlich mehr Freiraum bei der Gestaltung und Einrichtung des Kaminzimmers, da sie nicht am Schornstein stehen müssen und deswegen vollkommen frei im Raum platziert werden können.

Neben den genannten positiven Eigenschaften besitzen Elektrokamine jedoch auch einen Nachteil: sie verbrauchen Strom. Während klassischen Kaminöfen mit Holz befeuert werden, benötigen Elektrokamine elektrische Energie, um romantische Kaminatmosphäre in das eigene Heim zu zaubern. Je nach Art und Modell liegt der gängige Stromverbrauch eines Elektrokamins in etwa zwischen 1.000 und 2.000 Watt pro Stunde.

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