Der Wechsel zu günstigem Strom

August 15th 2011 12:13 pm

“Die zweite Monatsmiete” – so nennt der Volksmund mittlerweile die Mietnebenkosten, die heutzutage nicht selten mit der Miete konkurrieren können. Denn Strom und Gas, Öl und Wasser sind längst nicht mehr günstig, sondern schlagen Monat für Monat auf der Nebenkostenabrechnung kräftig zu Buche. Vor allem für die Energie aus der Steckdose müssen Verbraucher immer mehr zahlen.
Seit der Öffnung des Strommarktes Ende der 1990er Jahre entwickelte sich aus dem staatlichen Monopol in Sachen Energieversorgung ein unüberschaubares Angebot von sage und schreibe fast 1.000 Stromanbietern. Angesichts der so großen Auswahl kapituliert manch ein Verbraucher und bleibt bei seinem alten Anbieter. Im Glauben und in der Hoffnung, dass die Unterschiede zwischen den Tarifen der einzelnen Energieversorger so groß nicht seien. Doch leider irrt der Stromkunde in dem Punkt.

Die Stromqualität ist immer gleich

Denn von Anbieter zu Anbieter variieren die Preise für den Strom so sehr, dass ein Wechsel zu einem günstigeren Versorger mehrere Hundert Euro im Jahr in den Geldbeutel spülen kann. Wer Billigstrom wählt, der kann seine nächste Stromrechnung spürbar entlasten. Und nicht zuletzt deswegen haben Billigstromanbieter wie beispielsweise  http://www.flexstrom.de/ regen Zulauf. Denn ein Irrtum, den Begriff “Billigstrom” betreffend, klärt sich bei immer mehr Verbrauchern auf: Wo man es in vielen Bereichen gewohnt ist, unter dem Stichwort “billig” mindere Qualität zu bekommen, da sieht es hier im Bereich “Strom” ganz anders aus. Denn Strom ist nichts anderes als Energie, bei der es das Kriterium “Qualität” aus physikalischen Gründen gar nicht gibt. Bei Billigstrom handelt es sich also nicht um Strom von billiger Qualität, sondern um Strom zu billigem Preis.

So einfach klappt der Versorgerwechsel

Die Anbieter kaufen ihn günstig bei den Erzeugern ein und können ihn dank langfristiger Kalkulation besonders billig an die Verbraucher verkaufen. Wer also bei einem Strompreisvergleich auf ein Angebot mit Billigstrom stößt, der sollte den Wechsel erwägen. Dieser funktioniert übrigens viel leichter als viele Verbraucher glauben. Denn in der Tat erfordert der Stromanbieterwechsel keinerlei technische Eingriffe an Steckdosen, Stromzähler oder Leitungen, sondern einzig die Kündigung beim bisherigen Anbieter. Der vielbefürchtete Stromausfall beim Anbieterwechsel ist also noch nie vorgekommen. Denn da die Energie aller Anbieter durch die selben Leitungen strömt, bedeutet der Wechsel des Energieversorgers bloß einen kleinen Verwaltungsakt. Einzig das Konto, auf dem das eigene Geld für den Strom aus der Steckdose landet, ist ab Vertragsabschluss ein anderes. Der angenehme Unterschied für den Verbraucher ist der, dass die Summen, die er zukünftig an den Billigstromanbieter zahlt, deutlich niedriger sind.

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