Mobil mit Strom

Oktober 5th 2011 10:46 am

Die Notwendigkeit zum Energiesparen ist mittlerweile fest ins Bewusstsein der Menschen gedrungen. In Haushalten und Betrieben werden herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparbirnen ausgetauscht, Haushalts- und Elektrogeräte haben inzwischen die Energieeffizienzklassen G bis A überholt und neue Kategorien wie A+ bis zu A+++ sind schon fast zum Standard bei der sogenannten Weißware geworden. Die Umstellung auf Ökostromanbieter schont fossile Ressourcen und macht Nachhaltigkeit möglich. Durch regenerative Energien könnte auch bei der Mobilität eine Schonung fossiler Brennstoffe verwirklicht werden: durch Elektroautos.

Stromern statt verbrennen

Zunächst erscheint es ja paradox, der Stromrechnung noch einen weiteren Posten hinzuzufügen, indem man auch das Auto zukünftig an der Steckdose aufladen muss. Doch unterm Strich ist der Verbrauch von Strom zum Antrieb des fahrbaren Untersatzes umweltfreundlicher als die Verbrennung von Benzin oder Diesel. Und das ganz besonders, wenn der Strom fürs Auto zukünftig aus dem Angebot von Energie aus regenerativer Produktion kommt. Beim Stromanbieter Vergleich zeigt sich, dass inzwischen zahlreiche kleine und große Anbieter durchaus bezahlbare, durch Subventionen sogar günstigere Tarife anbieten als die großen Anbieter, die nach wie vor auf Kohle-, Öl- oder Atomstrom setzen. Wer also ein Elektroauto fährt, spart doppelt. Die Ressourcen bleiben verschont und die benötigte elektrische Energie wird aus Wind-, Wasser- oder Sonnenkraft gewonnen. Die Fahrt mit einem Elektroauto wird dadurch so gut wie emissionsfrei und auch die Kosten bleiben, angesichts der hohen Preise für den herkömmlichen Treibstoff, weit hinter dem Betrieb eines Verbrennungsmotors zurück.

Entwicklung schreitet voran

Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich noch ein wenig hinterher hinkt, etablieren immer mehr Hersteller Modelle mit Elektroantrieb auf dem Markt. Meist sind es noch Kleinwagen mit relativer geringer Reichweite und Leistung, die als reine Elektroautos auf den Markt kommen. Vorzugsweise sind es die klassischen Stadtautos für kurze Wege und Pendlerstrecken. Doch die Forschung arbeitet fieberhaft an immer leistungsfähigeren Akkus und Antriebslösungen. Auch die Infrastruktur für Elektroautos wird ständig ausgebaut – so sind in fast jeder größeren Stadt schon erste Stromtankstellen präsent und die großen Stromanbieter bauen im öffentlichen und halböffentlichen Raum das Angebot an Zapfsäulen für Strom aus. Zurzeit sind es aber vor allem Hybridantriebe, die sich beim Verbraucher durchsetzen können. Schon in wenigen Jahren könnte jedoch der Verbrauch des Elektroautos zu einem festen Posten auf der Stromrechnung werden und beim Stromanbieter Vergleich die Eingabe höhere Kilowattstunden notwendig machen als es zurzeit durch den reinen Hausgebrauch nötig ist. Freuen dürften sich darüber Stromanbieter und Umwelt gleichermaßen. Wie sich der Betrieb von Autos mit Strom auf das Portemonnaie des Verbrauchers auswirken wird, muss der Langzeitvergleich zeigen.

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